Wie ist das Lärchenholz aufgebaut?

Die Lärche ist von einer dicken Borke umgeben, die nach mehreren Jahren tiefgefurcht und schuppig wird. Unter dieser bis zu 10 cm dicken Borke verbirgt sich das Holz der Lärche, das wiederum unterteilt wird in Kern- und Splintholz.

Das Splintholz, das das Kernholz umgibt, ist gelblich gefärbt und bedingt zur Weiterverarbeitung geeignet. Das Kernholz weist die typisch rötliche Färbung auf. Ist das Holz der Witterung ausgesetzt, wird es mit der Zeit silbrig, ansonsten vertieft sich die rote Färbung. Aus diesem Kernholz entstehen Möbel, Zäune, Verschalungen, Terrassen und vieles mehr, in seiner typischen rötlichen Färbung. Die rötliche Färbung entsteht durch das Aufnehmen verschiedener Mineralien aus dem Boden, u.a. Eisen. Das macht das Holz auch so witterungsbeständig und pflegeleicht, da es nicht zusätzlich behandelt werden muss.

Die Lärche kann eine Höhe von bis zu 50 Meter und einen Durchmesser von 1,5 Meter erreichen. Als sommergrüner Nadelbaum ist die Lärche der einzige Nadelbaum in Europa, der im Spätherbst seine Nadeln verliert. Zwischen März und Mai blühen die Blüten der Lärche in gelben, rosa und roten Tönen. Die Zapfen stehen aufrecht und sind hellbraun.